Gemeinde Train verabschiedet
Rekordhaushalt
Den höchsten Haushalt in der Geschichte der Gemeinde
Train, verabschiedete der Trainer Gemeinderat auf seiner jüngsten
Sitzung. Bürgermeister Max Decker kommentierte Haushaltsentwurf mit
den Worten: "Das ist ein Haushalt der Superlative für Train". Die
Ursachen für die gewaltige Steigerung des
Haushaltes der nur 1600 Einwohner zählenden Gemeinde
von 5,1 auf 7,3 Millionen Mark in diesem Jahr sind die riesigen Investitionen,
die die Gemeinde plant. Mehr als 100 Prozent steigen die Investitionen
in 1999 gegenüber dem Vorjahr. Mit 4,2 Millionen Mark verdoppelt sich
dadurch der Vermögenshaushalt der Gemeinde.
"Am Heidelberg II" größter
Ausgabeposten
Den größten Ausgabeposten stellt dabei mit
1,7 Millionen Mark das Baugebiet "Am Heidelberg II" dar. Davon sind 750000
Mark für Grunderwerb, 600000 Mark für den Straßenbau und
300000 Mark für Abwasserbeseitigung vorgesehen. Zu Zwecken der Förderung
von Umweltmaßnahmen der Bauherren im neuen Baugebiet reserviert die
Gemeinde zudem 40000 Mark. Die Maßstäbe der Förderung sollen
im Agenda Prozeß der Gemeinde erarbeitet werden. Der Gemeinderat
entschied eine beschränkte Ausschreibung durchzuführen, nachdem
Decker bekannt gab, daß die Grundstücksverhandlungen mit den
Eigentümern nahezu abgeschlossen sind. Der Bürgermeister rechnet
mit dem Beginn der Erschließungsmaßnahmen noch Ende Juli.
Kläranlagenerweiterung
zweiter großer Haushaltsposten
Die zweite große Investition unternimmt Train in
der Erweiterung der Kläranlage. Ohne die Erhebung von zusätzlichen
Ergänzungsabgaben plant die Gemeinde 970000 Mark an Investitionen
um die Anlage zu erweitern und den maschienentechnischen ,Park zu erneuern.
Die Arbeiten, die aufgrund des Anschlußes Elsendorfer Ortsteile und
wegen der Erneuerung des Maschienenparks notwendig wurden, sind bereits
im fortgeschrittenen Stadion. Der Erdaushub von mehr als 1500 Qubikmeter
für das neue Belebungsbecken ist abgeschlossen. Decker dazu: ,"Wenn
die Witterung mitspielt, kann die neue Anlage noch 1999 in Betrieb gehen".
Weitere Investitionen
Als weitere Investitionsmaßnahme hält die
Gemeinde 300000 Mark für den Erwerb bebauter Grundstücke vor,
während 150000 Mark für den Straßenbau in den bestehenden
St. Johanner und Mallmersdorfer Baugebieten eingesetzt werden sollen. Der
gleiche Betrag steht auch für die Kanalisation des Ortsteiles
Neukirchen im Plan. Der Verwaltungshaushalt der Gemeinde
steigt gegenüber 1998 um sechs Prozent auf 3,1 Millionen Mark an.
Davon kann die Gemeinde die Rekordsumme von über einer Million Mark
dem Vermögenshaushalt zuführen. Bürgermeister Decker sagte:
"Erstmals überschreitet diese Zuführung die Millionengrenze."
Das sei ein deutliches Zeichen der Leistungsfähigkeit der Gemeinde.
Und dies, obwohl die Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer bei 300
v.H. beibehalten worden seien. Seit etwa 25 Jahren schon hält die
Gemeinde die Steuerhebesätze konstant niedrig deutlich unter dem Kreisdurchschnitt.
Während diese Einnahmen stagnieren, rechnet Kämmerer Georg Bergermeier
mit einem Zuwachs von ,50000 Mark des Einkommensteueranteils auf 885000
Mark. "Es ist sehr positiv für uns, daß die großen Investitionen
durch die Gemeinde selbst finanziert werden können", sagte Decker.
Durch eine Rücklagenentnahme von 350000 Mark sei es möglich den
Rekordhaushalt ausgeglichen zu gestalten und auf eine Kreditaufnahme zu
verzichten. Trotz des großen Investitionsplanes, genehmigte der Gemeinderat
eine noch nicht eingeplante Summe von 25000 Mark für die Erneuerung
der WC-Anlagen im Kindergarten. Die Räte sahen es als vordringlich
an, daß die Renovierung während der Ferien noch in diesem Jahr
duchgeführt wird.
Gemeinderatssitzung vom 15. April 1999
Baugebiet am Heidelberg und Agenda
21
Der Gemeinderat Trains entschied auf seiner jüngsten
Sitzung für den Agenda 21 Prozeß, der in der Gemeinde vor dem
Start steht, ein kräftiges Zeichen zu setzen. Auf Vorschlag von Bürgermeister
Max Decker stimmten die Räte dafür, Bauherren im geplanten neuen
Baugebiet "Heidelberg II" für Umweltschutzmaßnahmen, die sie
in ihrem Bau umsetzen, finanziell zu unterstützen. "Einen Förderkatalog
könnte ein entsprechender Arbeitskreis der Agenda 21 ausarbeiten",
sagte Decker. Damit lieferte die Gemeinde zum Auftakt des Agendaprozeßes
allen engagierten Bürgern, die sich daran beteiligen wollen, eine
Steilvorlage. Daß die Gemeinde es ernst mit der Umsetzung der Agenda
21 meint, zeigt die Höhe der beschlossenen Unterstützung, die
unbürokratisch an den Bauherrn weitergegeben werden soll. Fünf
Mark pro Quadratmeter - das sind bei einer mittleren Bauplatzgröße
von 800 Quadratmeter etwa 4000 Mark - sei kein Papenstil, sagte der Bürgermeister.
Mit weiteren Zuschüssen der öffentlichen Hand seien dabei beachtliche
Investitionen möglich. Dennoch bleiben die Kosten pro Quadratmeter
extrem niedrig. Die 110 Mark Quadratmeterpreis setzen sich aus 45 Mark
Baulanderwerbs-, 58 Mark Erschließungs- und 7 Mark Verwaltungskosten
zusammen. Die Bauplätze werden zu den Gestehungskosten und ohne weiteren
Aufschlag oder zusätzlichen Kosten an die Bewerber weitergegeben.
Wie schon bei all den früheren Bauplatzausweisungen will die Gemeinde
bei dem 86 Parzellen großen Bebauungsgebiet, das in zwei Schritten
realisiert werden soll, kein Geld verdienen. "Gerade für junge Familien
werden diese Bauplätze attraktiv und erschwinglich sein", sagte Decker.
Wegen des günstigen Preises wird von den Bauplatzkäufern eine
Bebauung innerhalb von fünf Jahren gefordert.Weitere Auflagen oder
sogenannte Einheimischenmodelle, die neuen Mitbürgern mehr Kosten
oder Auflagen abverlangen als bereits Ortsansässigen, werde es in
Train nicht geben, war die einhellige Meinung im Gemeinderat. Decker: "Wir
haben schon zahlreiche Bewerber für das neue Baugebiet und weitere
Interessenten sollten sich bald vormerken lassen, wenn sie noch berücksichtigt
werden wollen". Der Gemeinderat verlieh dem Bebauungsplan durch einen einstimmigen
Satzungsbeschluß Rechtsgültigkeit. Im Sinne der Agenda 21, die
eine maßvolle Entwicklung in einer intakten Umwelt fordert, soll
das neue Baugebiet erschlossen werden. Hier ist viel Raum für gute
Ideen und Verbesserungsvorschläge. "Durch eine Teilnahme am Agendaprozeß,
der am Freitag um 20 Uhr im Gasthaus Forster startet, haben die Bürger
die Möglichkeit ihre Ideen einzubringen", sagte Gemeinderat und
Agenda-Koordinator Josef Limmer.
Jahrtausendstein zum Jahr 2000
in Train geplant
Ein Jahrtausendstein soll in der Gemeinde Train zum anstehenden
Jahrtausendwechsel aufgestellt werden, beschloß Trains Gemeinderat.
Bürgermeister Max Decker sagte: "Er sollte ein Zeichen des Dankes
für die zurückliegende Zeit sein." Die Inschrift, die noch festgelegt
werden müßte, könnte beispielsweise lauten: "Zum Dank für
55 Jahre Frieden in Freiheit". Gerade die Ereignisse im Kosovo zeigen,
daß dies nicht selbstverständlich sei, sagte Gemeinderätin
Evi Mittermeier. Der Gedenkstein braucht nach Ansicht der Gemeinderäte
künstlerisch nicht besonders wertvoll gestaltet werden. Decker wies
darauf hin, daß etwa 60 Jahre alte Granitsteine, die noch vom im
Dritten Reich geplanten Autobahnbau in der Gemeinde übrig seien, dafür
verwendet werden könnten. Die Steine seien denkwürdig zu behandeln
und haben historische Bedeutung, denn sie seien von Häftlingen im
KZ Flossenbürg hergestellt worden. Sie könnten als Mahnung für
die Aufstellung des geplanten Obelisken verwendet werden. Dritter Bürgermeister
Josef Herrmann fand: "Die Idee ist dem Ereignis des Jahrtausendwechsels
würdig und sehr gediegen." Seinen Platz soll der Stein am Gehweg zur
Mehrzweckhalle in unmittelbarer Nähe der Halle finden. Die Entscheidung,
ob weitere Feierlichkeiten zur Jahrtausendwende durch die Gemeinde organisiert
werden soll, ließ der Rat für spätere Sitzungen offen.
Die Kläranlage wird erweitert
Die Baumaßnahmen zur Erweiterung und Renovierung
der Kläranlage vergab der Rat an die Firma Josef Klug aus Regensburg.
Mit einem Angebot von 680000 Mark war sie Billigstanbieter bei der Ausschreibung.
Die Baumaßnahmen beinhalten vor allem die Errichtung eines neuen
Belebungsbecken. Der geplante Anschluß von Ortsteilen der Gemeinde
Elsendorf an die Kläranlage in Train machte eine Erweiterung notwendig.
Die Gemeinde Elsendorf ist finanziell an den Maßnahmen die insgesamt
etwa 1,1 Millionen Mark betragen, zu beinahe 60 Prozent beteiligt. Die
Erneuerung der maschienentechnischen Anlagen, beschert der Gemeinde Train
eine Kläranlage, die allen künftigen Anforderungen gerecht wird.
Noch vor Wintereinbruch soll laut Bürgermeister Decker die Umbaumaßnahme
abgeschlossen sein.
Bauantrag für Renovierung
des Trainer Wasserschlosses
Den Bauantrag der Besitzerin des Trainer Wasserschlosses,
Theresia Decker, für die Renovierung der Schloßkapelle stimmte
der Rat geschlossen zu. Bürgermeister Decker sagte dazu: "Die Renovierung
der Kapelle liegt uns am Herzen". Der Bauantrag ist die Grundlage für
verschiedene Baurechtsverfahren wie zum Beispiel die Förderung durch
den Denkmalschutz. Gemeinderätin Resi Raab schlug vor, eine Besichtigung
durch den Gemeinderat der kurz vor der Renovierung stehenden Kapelle durchzuführen.
Gemeinderatssitzung vom 11. März 1999
Agenda 21 einstimmig beschlossen
Der Gemeinderat faßte den Beschluß, einen
Agenda 21 Prozeß in Train durchzuführen. "Alles darf hinterfragt
werden", sagte Bürgermeister Max Decker im Rat. Ein Agendabeirat übernimmt
die Treiberfunktion und wird die Auftaktveranstaltung organisieren. Durch
die "Schirmherrschaft der Gemeinde" für den Prozeß erhofft sich
der Rat die Bürger zu motivieren, sich in die Agenda einzubringen.
(siehe dazu Agenda 21 in unseren Internetseiten).
Gemeinde Train beschließt
großzügige Jugendförderung
Richtlinien für die Jugendförderung, die nach
einer Gesetzesänderung die Kommunen übernehmen sollen, haben
die Trainer Gemeinderäte auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen.
"Nur wenige Gemeinden im Kreis verfahren in der Jugendförderung so
großzügig wie wir", erklärte dazu Bürgermeister Max
Decker. Jeder Verein oder jede Gruppe, die in der Jugendarbeit tätig
ist, erhalte eine Basisförderung. Als Sockelbetrag stehen dem geförderten
Verein jährlich 100 Mark zu, während zusätzlich zwei Mark
pro Kind oder Jugendlichen hinzugerechnet werden. Damit auch die Mutter-Kind-Gruppe
in den Genuß der Förderung kommt, beginnt die Förderungsaltersgrenze
ab dem ersten Lebensjahr. Nach dem 27. Lebensjahr erlischt der Förderanspruch.
Eine Mehrfachförderung, falls ein Jugendlicher in mehreren Vereinen
engagiert ist, ist ausdrücklich vorgesehen. Neben der Basisförderung
sehen die Richtlinien, die von Gemeinderat Andreas Oberhauser, dem Jugendbeauftragten
der Gemeinde, ausgearbeitet wurden, auch eine individuelle Förderung
von Projekten, Aktionen oder Beschaffungen vor. Dazu muß vom betreffenden
Verein bei der Gemeinde ein schriftlicher Antrag eingereicht werden, über
den der Gemeinderat dann entscheiden wird. Bei geförderten Gerätschaften,
deren Förderung 30 Prozent vom Wert übersteigt, sieht die Richtlinie
vor, daß die Geräte, wie zum Beispiel eine Theaterbühne
auch anderen Gruppen zur Verfügung stehen muß.
Trains Investitionen für
1999 betragen 3,2 Millionen Mark
Einen Investitionsplan für 1999 in Höhe von
3,2 Millionen Mark beschloß der Rat . "Das ist eine der höchsten
Investitionsplanungen der letzten Jahre", kommentierte Bürgremeister
Max Decker den Plan. In 1998 betrug das Investitionsvorhaben der Gemeinde
nur 2 Millionen Mark. Decker stellte klar, daß die Gemeinde keine
Kreditaufnahmen benötige, um den Plan zu finanzieren. Die Erschließung
des geplanten Baugebietes Heidelberg II ist mit etwa 1,1 Millionen Mark
der größte Posten. Für die Sanierung und Erweiterung der
Kläranlage stellte die Gemeinde 600000 Mark an Investitionen ein.
Sie tritt bei diesem Projekt als Bauherr auf, während die Finanzierung
mit der Nachbargemeinde Elsendorf, die die Ortsteile Mitterstetten, Magarethenthann
und Horneck an die Trainer Kläranlage anschließt, vertraglich
geregelt wurde. Mit einer halben Million Mark veranschlagt die Kommune
den Erwerb von Bauland, während für den Kauf von Grundstücken
400000 Mark vorgehalten werden. 150000 Mark stehen für die zentrale
Abwasserbeseitigung in Neukirchen im Investitionsplan.
Ortsteil Neukirchen erhält
Anschluß an die Kläranlage
Die neun Haushalte des kleinen Ortsteils sind die
einzigen Haushalte in der Gemeinde, die noch nicht an die Kläranlage
angeschlossen sind. Der Gemeinderat beschloß den Anschluß Neukirchens
einstimmig und stößt bei den betroffenen Bürgern auf offene
Ohren. In einem Gespräch mit dem Bürgermeister haben sich sämtliche
Hausbesitzer für das Vorhaben ausgesprochen haben. Die Planung für
das Projekt und auch der Bau, sofern die Planungsphase nicht zu lange dauert,
sollen noch in diesem Jahr durchgezogen werden. Die Beitragskosten für
die betroffenen Bürger werden nach der Abwassersatzung der Gemeinde
berechnet.
Baugebiet Heidelberg II
Die Grundstücksgrößen der im ersten Bauabschnitts
geplanten 38 Bauparzellen im Baugebiet Heidelberg II erhalten eine Größe
von 650 bis 1000 Quadratmeter. 20 Intressenten stehen schon auf der Liste
des Bürgermeisters. "Wir müssen uns im Preis und in der Wohnqualität
mit anderen Bauplatzanbietern messen", sagte Decker. Dies geschieht zum
einen durch die Schaffung mehrerer Grünanlagen, von denen die Parkanlage
um den geplanten Bräuweiher als markantes Erholungsgebiet angesehen
werden kann. Eine verkehrsberuhigte Straßenführung, zumeist
sind Ringstraßen vorgesehen, soll weiter das Niveau des Baugebietes
heben. "Auch den Preis, der Quadratmeter wird 110 Mark kosten, kann sich
sehen lassen", sagte Decker. Der Preis von 110 Mark beinhalte 58 Mark Erschließungskosten
und sei absolut wettbewerbsfähig, sagte Decker. "Die Gemeinde will,
wie bei den vorhergehenden Baugebieten auch, keine Mark verdienen", bestätigte
der Bürgermeister. Auswärtige, so sie einen Bauplatz erhalten,
werden gleichbehandelt wie Gemeindebürger.
Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 1998
Baugebiet Heidelberg II
Für die im Juni beschlossene Änderung des Flächennutzungsplanes
und die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Baugebiet "Heidelberg
II", das nördlich von Train liegt, behandelte der Trainer Gemeinderat
in seiner jüngsten Sitzung die Stellungnahmen der Träger öffentlicher
Belange. Bürgermeister Max Decker sagte dazu: "Wegen der guter Zusammenarbeit
mit den Behörden und der guten Planung sind keine nennenswerten Einsprüche
zu den beschlossenen Plänen eingegangen." Die vorgeschlagenenen Änderungswünsche
der Behörden konnten die Gemeinderäte akzeptieren, da sie fast
alle, nach Ansicht der Räte, eine Verbesserung der Planungen erbrachten
oder zumindest auf
der Linie des Gemeinderates lagen.
So wurden dem Verlangen des Amtes für Abfallwirtschaft, den Bräuweiherbereich - hier ist ein Weiher mit Parkanlage geplant - nicht zu bebauen, zugestimmt. Der heute verfüllte Bräuweiher stelle laut Amt eine Altlastverdachtsfläche dar. Eine Bebauung sei in diesem Bereich sowieso nicht geplant gewesen, stellte Bürgermeister Max Decker fest. Die Forderung des Amtes für Naturschutz und Landespflege ein kartiertes Biotop in den Flächennutzungs- und Bebauungsplan einzutragen, stimmte der Rat zu. Das Biotop liegt bereits in einer geplanten Grünanlage. Auch die Forderung den Altbaumbestand im Bräuweiherbereich im Bauplan festzuhalten, fand die einhellige Zustimmung der Räte. Den Vorschlag des Wasserwirtschaftsamtes wegen der im und nördlichem Bauabschnitt, dieser soll erst später realisiert werden, ein Rückhaltebecken zu errichten wurde von den Gemeinderäten einstimmig angenommen. Der Idee des Amtes für städtebauliche Belange einen Wendehammer mit 18 Meter Durchmesser auf 20 Meter zu vergrößern folgte der Rat ebenfalls, er sprach sich aber gegen eine Festsetzung der Farbe der Dächer aus. Max Decker sagte dazu: "Je mehr wir einengen, desto mehr Ärger haben wir. Wir wollen nicht den Ortspolizisten spielen." Im St. Johanner Baugebiet habe die Gemeinde gute Erfahrungen mit dieser Freigabe gemacht. Der Bürgermeister selbst regte an, im westlichen Bereich des ersten Bauabschnittes eine von vier Bauparzellen einzusparen und die Ortseingrünung zu vergrößern. Auch ein weiterer Kinderspielplatz könnte dort entstehen, brachte Decker vor. Diese Änderung fand die Zustimmung des Rates. Der Vorschlag von Gemeinderat Hans Forster, auch Mehrfamilienhäuser in diesem verkleinerten Bereich zuzulassen, wurde diskutiert, aber nicht abgestimmt. Bürgermeister Decker prüft, ob die Möglichkeit im Bebauungsplan offen gehalten werden kann.
Agenda 21
Gemeinderat Josef Limmer fragte in Zusammenhang mit dem
geplanten Baugebiet nach der Aufstellung einer kommunalen Agenda 21. Bürgermeister
Decker entgegnete: "Im nächsten Jahr wollen wir das Thema angehen."
Es sollen dann Arbeitskreise gebildet werden, die eine nachhaltige Entwicklung
der Bedürfnisse der Menschen in der Gemeinde fördern.
Was ist die Agenda 21: Sie wurde 1992 in Rio
auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung von den Vereinten Nationen
beschlossen. Sie soll die nachhaltige Entwicklung der Menschheit fördern.
Unter nachhaltiger Entwicklung versteht man, den Bedürfnissen der
Menschen in einer Weise zu entsprechen, die die Lebenschancen der kommenden
Generationen nicht mindert. Die Agenda 21 soll auch in den bayerischen
Gemeinden in eine kommunale Agenda umgesetzt werden. Die Aufstellung einer
kommunalen Agenda in Train sollte im Dialog mit den Bürgern, der Wirtschaft
und den Vereinen erfolgen. Oft setzt sich der Prozeß bei konkreten
Anlässen in Gang. Für Train bietet sich solch ein Anlaß
durch das neue Baugebiet oder bei der Wiederherstellung des Bräuweihers.
Jugendföderung
Gemeinderat Andreas Oberhauser schlug vor, für die
nächste Ratssitzung den Punkt Jugendförderung auf die Tagesordnung
zu setzen. "Nachdem der Kreis die Jugendförderung an die Gemeinden
übertragen habe, sollten wir in der Gemeinde darüber beraten",
sagte Oberhauser, der als Jugendbeauftragter der Gemeinde fungiert.
Bauvoranfrage für Kiesabbau
Eine Bauvoranfrage von Wolfgang Schlaffer auf Kiesabbau
in einem Feld an der B 301 bei Neukirchen kam nicht zur Entscheidung im
Gemeinderat. Der Rat forderte vom Antragsteller eine genaue Beschreibung
wieviele Qubikmeter in welchem Zeitraum abgebaut werden soll. Auch die
Gestaltung der Fläche nach Abbau, die vor der Einfahrt nach Neukirchen
liegt, müsse noch geklärt werden. Außerdem wurde die Voranfrage
an das Landratsamt weitergeleitet.
Gemeinderatssitzung vom 15. Oktober 1998
Kriegerdenkmal wird renoviert
Der Gemeinderat in Train hat in seiner Sitzung die Renovierung
des Kriegerdenkmales beschlossen. Zuletzt wurde das Denkmal Anfang der
Siebziger Jahre erneuert und soll nun im nächsten Jahr zur 100 Jahrfeier
des Kriegervereines in neuem Glanz entstehen. Der Rat vergab die Renovierungsarbeiten
an den billigsten Anbieter, der Firma Birkenseer in Regensburg. Für
knapp 8000 Mark wird das Denkmal renoviert. Rund 2300 Kleinbuchstaben müssen
mit Blattgold neu belegt werden. Die Änderung der Einfassung wird
von Gemeindearbeitern ausgeführt, wobei der Kriegerverein hier seine
Hilfe zugesagt hat.
St. Johanner Hopfenveredelungsfirma
wird größer
Der Errichtung eines weiteren Kühllagers der Hopfenveredelungsfirma
HVG Barth Raiser & Co gegenüber der Mallmersdorfer Straße
stimmte der Rat zu. Das Kühllager in einer Größe von 6300
Quadratmetern wird baugleich zu dem schon vorhandenen errichtet werden.
Baugebiet "Am Heidelberg II"
Kleine Änderungen des Bebauungsplanes "Am Heidelberg
II", wie das Versetzen von Baulinien oder von Zufahrten, genehmigte der
Gemeinderat. Diskutiert wurde außerdem die geplante Errichtung des
Weihers im Baugebiet. Um den Weiher mit genügend Wasser versorgen
zu können, ist eine Umleitung eines Teiles des Wassers vom Schloßweiher
angedacht. Im Einvernehmen mit dem Wasserwirtschaftsamt soll die
Wasserspeisung des Weihers geklärt werden. Für einen Teilbereich
des östlichen gelegenen Areals des neuen Baugebietes, verhängte
der Gemeinderat eine Veränderungssperre, die solange gilt, bis der
Bebauungsplan rechtswirksam ist. Die Träger öffentlicher Belange
werden demnächst zum Bebauungsplan gehört und eine Bürgerbeteiligung
wird anberaumt.
Neues Salzstreugerät
Für den Winterdienst der Gemeinde beschloß
der Rat die Anschaffung eines geschwindigkeitsabhängigen Salzstreugerätes.
Das Gerät, das an ein Gemeindefahrzeug angebracht wird, kostet 26000
Mark und bewirkt eine Einsparung an Salz gegenüber früheren Geräten.
Gemeinderatssitzung vom 10. September 1998
Bebauungsplanes "Am Heidelberg II"
im Norden von Train erhält zustimmung des Gemeinderates.
Auf seiner letzten Sitzung stimmte der Trainer Gemeinderat
einstimmig dem Bebauunugsplan, der von einem Ingenieurbüro vorgelegt
wurde, für das geplante Baugebiet "Am Heidelberg II" im Norden von
Train zu. Gegenüber den ersten Entwürfen wurden die Grundstücke
etwas vergrößert, und damit die Zahl der Bauplätze auf
87 reduziert. Im Baugebiet selbst ist der Durchfluß eines Gewässers
vorgesehen, das von einer ausgedehnten Grünanlage begleitet wird.
Auch die Ausmaße der Grünanlage wurden gegenüber den ersten
Plänen erweitert. Dazu Trains Bürgermeister Max Decker: "Wir
wollen Bauplätze mit hoher Wohnqualität schaffen." Der Bebauungsplan
wird nun beinahe 20 Trägern öffentlicher Belange wie zum Beispiel
dem Wasserwirtschaftsamt oder dem Landratsamt zur Prüfung zugeleitet.
Auch eine Beteiligung der Bürger ist vorgesehen. Dabei kann jeder
Gemeindebürger Bedenken oder Anregungen vorbringen, über
die der Gemeinderat ebenso wie über die Stellungnahmen der Träger
öffentlichen Belange gesondert beraten wird. Durch eine vorgezogene
Bürgerbeteiligung, die betroffenen Grundeigentümer wurden von
der Gemeinde bereits angesprochen, konnten sich diese zu den Plänen
schon äußern. Decker dazu: "Bisher gab es keine absoluten Ablehnungen."
Das Baugebiet wird in etwa zwei gleichgroße Erschließungsabschnitte
aufgeteilt. Je nach Nachfrage, sobald die 40 Parzellen des ersten Abschnittes
weitgehend verkauft sind, wird der zweite Abschnitt erschlossen. Wenn alles
nach Plan laufe, so Decker, kann der Bebauungsplan Ende des Jahres rechtskräftig
werden. Mit dem Abschluß der Erschließungsmaßnahmen könne
dann mitte nächsten Jahres gerechnet werden. Die ersten Bauherren,
von denen laut Bürgermeister Decker bereits eine stattliche Anzahl
bei der Gemeinde vorgemerkt sind, könnten so im Spätsommer 1999
mit dem Bau beginnen.
Gemeinderatssitzung vom 25. Juni 1998
Bauplätze mit hoher Wohnqualität und zu günstigen Preisen sollen entstehen
Aufstellung eines Bebauungsplanes
"Am Heidelberg II" im Norden von Train.
Der Gemeinderat Trains beschloß auf seiner jüngsten
Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplanes "Am Heidelberg II". Damit bekundete
die Gemeinde ihre Absicht im Norden von Train ein Baugebiet auszuweisen.
Die Bebauungsgrenzen wurden festgelegt, sind aber in gewissem Rahmen auf
Einspruch der Eigentümer durchaus noch änderbar.
Durch eine vorgezogene Bürgerbeteiligung, die Eigentümer wurden
von der Gemeinde bereits angesprochen, konnten diese sich bereits zu den
Plänen äußern. Decker dazu: "Bisher gab es keine absoluten
Ablehnungen." Sobald der Bebauungsplan, der von einem Ingenieurbüro
erstellt wird vorliegt, wird das Verfahren der Bürgerbeteiligung nach
den rechtlichen Vorgaben eingeleitet. "Wir wollen Bauplätze mit hoher
Wohnqualität und zu günstigen Preisen schaffen", erklärte
Trains Bürgermeister Max Decker. Unter günstigen Preisen verstehen
die Gemeinderäte, daß die Preise wie sie heute im St. Johanner
Baugebiet gelten, gehalten werden können. Dort kostet der
erschlossene Quadratmeter gegenwärtig 105 Mark.
Um die Wohnqualität zu heben, sei das Gelände des ehemaligen
Bräuweiher in den Bebauungsplan aufgenommen worden. Eine Parkanlage,
die auch als Festplatz genutzt werden kann, mit einem Weiher, der im Winter
für den Wintersport offen steht, ist
geplant. Damit soll der Freizeitwert, den die Gemeinde
Train ihren Bürgern bietet, angehoben werden. Im Baugebiet selbst
ist der Durchfluß eines Gewässers vorgesehen, das von einer
ausgedehnten Grünanlage begleitet wird. "Keine städtisch gekünstelte
Landschaft soll entstehen, sondern ein Platz der zum Charakter unseres
Ortes paßt", legte Decker sich fest. Dazu wird für das Gelände
des Bräuweihers ein Grünordnungsplan erarbeitet, der dem Gemeinderat
dann zur Diskussion vorgelegt wird. Wohnqualität
heißt für den Trainer Gemeinderat auch, ein
verkehrsberuhigtes Baugebiet zu schaffen. Decker: "Es sollen im neuen Baugebiet
keine Rennstrecken entstehen." Die Straßen werden nicht künstlich
beruhigt werden müssen, sondern so angelegt, daß Raser keine
Chance haben.
Neuer Straßenbelag
Für das in der letzten Sitzung diskutierte neue
Verfahren zur Aufbringung einer neuen Straßendecke
im Forstweg und im Birkenhain stimmte der Gemeinderat
einstimmig, nachdem sich mehrere Räte den Belag in anderen Gemeinden
angesehen hatten. Das Verfahren ist erheblich billiger als das Aufbringen
einer drei Zentimeterverschleißschicht. Hier müßte jeder
Kanaldeckel und Wasserschieber angehoben werden. Bewährt sich das
Verfahren, könnte es später auch im Akazienweg und im Vohburger
Weg, die ebenfalls einer Erneuerung bedürfen, angewandt werden.
Gemeinderatssitzung vom 19. Mai
Haushalt
Der Gemeinderat Trains verabschiedete auf seiner jüngsten
Sitzung den Haushalt für 1998. Dabei beträgt der Gesamthaushalt
fast gleichbleibend zum Vorjahr etwa 5,1 Millionen Mark. Der Verwaltungshaushalt
hat ein Volumen von 2,9 Millionen Mark, das entspricht einer Erhöhung
um 5,6 Prozent gegenüber 1997. Für die Trainer Mehrzweckhalle
mußten erstmals 34000 Mark, 25000 Mark mehr als 1997, an Unterhalt
und Betriebskosten vorgesehen werden. Trotzdem will der Gemeinderat die
Turnhalle den Vereinen und Bürgern weiterhin kostenlos zur Verfügung
stellen. "Aber je sorgfältiger mit der Halle umgegangen wird, desto
niedirger werden die Kosten sein", kommentierte Bürgermeister Max
Decker die Ausgaben. Geplant sind aus dem Verwaltungshaushalt 908663 Mark
dem Vermögenshaushalt zuzuweisen. Decker meinte dazu: "Das ist ein
Kennzeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde." Der
Vermögenshaushalt beträgt 1998 etwa 2,2 Millionen Mark, 6,2 Prozent
weniger als im letzten Jahr. Der Abnahme des Vermögenshaushaltes ist
auf die beinahe abgeschlossene Erschließung des Baugebietes in St.
Johann zurückzuführen. Train plant in diesem Jahr zudem 108000
Mark der allgemeine Rücklagen zuzuführen. Erwähnenswert
ist, daß die Gemeinde Train seine Steuerhebesätze seit 20 Jahren
konstant auf niedrigem Niveau hält. Die Grundsteuer A und B betragen
ebenso wie die Gewerbesteuer 300 v. H. Wie bereits berichtet belaufen sich
die Investitionen Trains auf etwa 2 Millionen Mark, wovon der Erwerb von
bebauten und unbeauten Grundstücken sowie verschiedene Baumaßnahmen
die Hauptpositionen bilden.
Straßendeckenerneuerung
Diskutiert wurde im Rat ein neues Verfahren, womit die
Straßendecken im Forstweg und im Birkenhain erneuert werden könnten.
Die Straßen, die bereits vor über 25 Jahre gebaut wurden, gleichen
wegen vieler Baumaßnahmen einem "Flickerlteppich" und sind in schlechtem
Zustand. Decker: "Das neue Verfahren würde erheblich weniger kosten
als das Aufbringen einer drei Zentimeterverschleißschicht. Hier müßte
jeder Kanaldeckel und Wasserschieber angehoben werden." Entscheiden wird
der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung, da den Räten noch
Gelegenheit gegeben werden soll, sich den Straßenbelag in anderen
Gemeinden, die das neue Verfahren angewandt haben, anzusehen. Einstimmig
sprach sich der Gemeinderat gegen eine Straßenausbausatzung aus.
Es wäre nicht gerecht, daß Anlieger an der Bundesstraße
von Kosten verschont blieben, während andere zahlen müßten.
Außerdem würden die Innerortsstraßen nicht nur von den
Anlieger genutzt, sondern dientem auch dem Durchgangsverkehr. Bürgermeister
Decker sagte: "Wir wollen unsere Bürger damit nicht belasten, es würde
nicht gerecht gehandelt werden können."
Kinderspielplatz in Mallmersdorf
Den Antrag auf einem Kinderspielplatz einiger Mallmersdorfer
Bürger zeigte sich der Rat nicht abgeneigt, fand jedoch den vorgeschlagenen
Platz als dafür nicht geeignet. Das vorgeschlagene Grundstück
am nördlichen Dorfeingang dient als Wasserauffangmulde und ist wegen
hoher Feuchtigkeit, auf Grundwasser stößt man schon nach einigen
Schaufelstichen für einen Spielplatz unbrauchbar. Außerdem sollte
ein Spielplatz näher zur Dorfmitte liegen. Bürgermeister Decker
kündigte an, eine Ortsteilversammlung abhalten zu wollen, auf der
ein geeigneter Standort gefunden werden soll.
Geräte für die Skaterbahn
Dem Ankauf von Geräten für die Skaterbahn,
deren Teerbelag im letzten Jahr schon aufgebracht wurde, stimmten die Räte
zu. Die Skateranlage hat eine Oberfläche aus Polymerbeton, die äußerst
stabil und dennoch beweglich ist. Im Einvernehmen mit den Stockschützen
des FC Train soll sie in kürze aufgestellt werden.
Sonstiges
Das geplante Baugebiet im Norden Trains taufte der Gemeinderat
auf die Bezeichnung "Heidelberg II". Abschließend in seiner Sitzung
beschloß der Gemeinderat den Beitritt zur Erzeugergemeinschaft Abensberger
Qualitätsspargel e.V
Train will Bebauungsplan für
Baugebiet im Norden aufstellen
Der Rahmenplan für eine Bebauung im Norden von Train wurde im
Gemeinderat beraten. Beschlossen wurde, einen Bebauungsplan zu erstellen.
Als Grundlage wird der Rahmenplan, über den bereits berichtet wurde,
herangezogen. Damit bekundete der Gemeinderat seine Absicht im Norden Trains
ein Baugebiet in der Größe von 100 Bauparzellen zu errichten.
Die Bebauung soll abschnittsweise vorgenommen werden und kann entsprechend
der Nachfrage nach Bauplätzen durch Bürger der Gemeinde bis zu
10 Jahren dauern. Mit der Absicht den Bebauungsplan aufzustellen, ist der
Plan noch nicht beschlossen, zuerst sollen die Wünsche, Meinungen
und Anregungen der Eigentümer in den nächsten Wochen eingeholt
und damit der Plan erarbeitet werden. Erst dann, wenn der Bebauungsplan
im Entwurf vorliegt, kann die gesetzlich vorgeschriebene Prozedur des Genehmigungsverfahrens
in die Wege geleitete werden. Beschlossen hat der Gemeinderat auch, parallel
zum Bebauungsplan den Flächennutzungsplan zu ändern. Die in der
letzten Zeit ausgewiesenen Bebauungsgebiete in St. Johann und Mallmersdorf
sollen ebenso im Deckblatt des Flächennutzungsplanes eingetragen werden,
wie das neu geplante Baugebiet.
Rad- und Gehweg nach Mallmersdorf
Die Arbeiten zum Geh- und Radweg von Train nach Mallmersdorf wurden
von den Räten an die billigsten Anbieter vergeben. Die Bauarbeiten
werden demnach von der Firma Pritsch aus Sandersbach ausgeführt, während
den Auftrag für die Metallarbeiten an der Brücke, das Geländer
muß um etwa 40 Zentimeter erhöht werden, die Firma Wöhrl
aus Siegenburg erhielt.
Gemeinderatssitzung vom 9. März
Rahmenplan Nord
100 Bauparzellen möglich
Eine Ausweitung des Dorfes Train in Größe
von etwa 100 Bauparzellen sieht der Rahmenplan vor, der im Auftrag der
Gemeinde von einem Ingenieurbüro erstellt wurde. Das sind immerhin
25 Prozent der Anzahl der heutigen Wohnhauseinheiten. Die Lage des neuen
Baugebietes wäre, falls sich der Gemeinderat für diese Option
entscheiden sollte, auf der linken Seite der Verbindungsstraße nach
Siegenburg. Bürgermeister Max Decker sagte dazu: "Das Gebiet wäre
so groß, daß wir für einen längeren Zeitraum, bis
zu 10 Jahren, planen können." In der ersten Etappe könnten 24
Bauplätze angrenzend an der Heidelbergsiedlung bis zum Braügraben
ausgewiesen werden. Entlang dem Braügraben ist eine Grünanlagen
als Zischenraum zum nächsten Bauabschnitt vorgesehen. Eine Errichtung
aller Bauplätze auf einen Schlag schließt der Bürgermeister
aus, denn er will, daß das Dorf harmonisch wächst. In erster
Linie soll das Bauland jungen Bürgern aus der Gemeinde angeboten
werden. Decker: "Natürlich werden auch Auswärtige
den Zuschlag erhalten, aber der ländliche Charakter des Dorfes soll
sich nicht ändern." Eine Trabantensiedlung, in der kaum Einheimische
wohnen, will Decker vermeiden.
Areal des Bräuweiher miteingebunden
Mit eingebunden in die Rahmenplanung ist das gesamte Areal des ehemaligen
Bräuweihers. Auf dem verfüllten Gelände soll wieder eine
Wasserfläche entstehen, die den Bürgern vor allem im Winter,
zum Beispiel für Eissport, zur Verfügung steht. Eine Parkanlage
könnte entstehen, die auch für Feste genutzt werden kann. Das
Gelände liegt gegenüber der Raiffeisenbank und ist als Auflockerung
in der Dorfplanung gedacht. Die Flächen um den Bräuweiher befinden
sich bereits im Besitz der Gemeinde. Später, wenn die vielen geplanten
Parzellen an den Mann gebracht wären, könnte auch auf der rechten
Straßenseite nach der Grünanlage eine Bebauung stattfinden.
Damit würde das Dorf wieder abgerundet.
Rahmenplan ist Entscheidungshilfe für Gemeinderat
Der Rahmenplan dient nun als Entscheidungshilfe für die Gemeinderäte
bei der Ausweisung von Bauplätzen in Train und hat noch keine rechtliche
Grundlage. "Bevor aber irgendetwas entschieden wird, sollen nun die Eigentümer
über die Planung informiert und gehört werden", betonte Decker.
Denn die Gemeinde ist auf die Abgabewilligkeit der Bürger angewiesen.
Entscheidet sich der Gemeinderat für eine Dorfausdehnung in nördlicher
Richtung - auch eine Erweiterung nach Süden wäre möglich,
ist aber wegen der Autobahnnähe eher unwahrscheinlich - muß
als nächster Schritt eine Änderung des Flächennutzungsplanes
den Genehmigungsbehörden vorgelegt werden. "Die Größe des
Gebietes und die damit verbundene optimale Ausnutzung der Erschließungsanlagen
wie Kanal, Wasser, Straße und sonstiger Versorgungsleitungen ermöglicht
günstige Erschließungskosten", so Decker. Im Preisniveau wolle
man versuchen die Quadratmeterpreise in etwa in der Größenordnung
zu halten, wie sie für das St. Johanner Baugebiet gelten. Der Preis
für den Quadratmeter einschließlich der Erschließungskosten
beträgt hier 105 Mark.
Investitionsplan für 1998 verabschiedet
Neben den Rahmenplan behandelte der Gemeinderat kürzlich auch
den Investitionsplan. Der Plan, den der Gemeinderat verabschiedete, umfaßt
Investitionen in einer Gesamthöhe von knapp über 2000000 Mark
für 1998. Die größten Posten bilden darin der Erwerb von
bebauten und unbebauten Grundstücken mit 650000 Mark, die Erschließung
von Grundstücken mit 300000 und die Sanierung der Kläranlage
mit ebenfalls 300000 Mark. Zusätzlich aufgenommen in die Finanzplanung
wurden 25000 Mark für den neuen Vorschriften entsprechenden Schutzanzüge
der FFW Train. Decker: "Hier tragen wir Verantwortung für Leib und
Leben unserer Feuerwehrleute. Hier müssen wir investieren." Weitere
25000 Mark wurden für den Erwerb eines neuen Salzstreugerätes
für den Winterdienst eingeplant.
Bauarbeiten vergeben
Die Bauarbeiten in den St. Johanner und Mallmersdorfer Erschließungsgebieten
vergab der Gemeinderat an die Firma Stanglmeier in Abensberg, die mit einer
Gesamtsumme von 158000 Mark der bei weitem günstigste Anbieter war.
Das höchste Angebot lag bei über 290000 Mark.
Willi Fürst neuer Kommandant der Trainer Feuerwehr
(neu)
Einstimmig wurde Willi Fürst, bisher 2. Kommandant,
zum Kommandant gewählt, nachdem sich Manfred Lohr nicht mehr zur Verfügung
stellte. Zweiter Kommandant wurde Ernst Krojer. Als 1. Vorstand wurde Martin
Ecker ebenso wie Kassier Josef Fürst und Schriftführer Andreas
Oberhauser in seinem Amt bestätigt. Max Decker jun. übernahm
den erstmals geschaffenen Posten des 2. Vorstandes.
Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahlen vom 8. März
(neu)
Mit einer Wahlbeteiligung von 58,3 Prozent (633 Wähler)
verlief die Wahl äußerst erfolgreich gegenüber anderen
Pfarrgemeinden. So hat sich die Vorgehensweise mit Briefwahl bestätigt.
Der neue Pfarrer Dr. Slabon dürfte die Wahlbeteiligung weiter gesteigert
haben. Folgende Personen wurden gewählt:
Andreas Oberhauser (563), Siegfried Stanglmeier (534),
Franz-Xaver Lentner (478), Rita Christl (473), Thomas Ecker (469), Therese
Decker (449), Michael Bauer (424), Max Renkl (382), Christa Ziegler (347),
Rita Herrmann (237)
Ergebnisse der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag den 5. Februar 1998:
Erweiterung des Gewerbegebietes
Zur Erweiterung des Gewerbegebietes in St. Johann nutzte
die Gemeinde eine vertraglich geregelte Kaufoption. Zu den bereits vorhandenen
15000 Quadratmetern stehen nun weitere 13500 Quadratmeter in vier Parzellen
zur Verfügung. Die Gemeinde Train bietet Gewerbetreibenden wieder
die Möglichkeit sich im Gemeindebereich niederzulassen, nachdem die
vor zwei Jahren geschaffenen Flächen schnell verkauft waren. Damit
schafft die Gemeinde Kapazität, Firmen in der Gemeinde zu halten oder
neue anzusiedeln. Das Gebiet ist bereits erschlossen und liegt gegenüber
der Erschließungstraße, die an das ältere Gewerbegebiet
angrenzt. Lediglich eine Stichstraße ist noch zu bauen, dafür
billigte der Rat die Ausschreibung. Eine der neuen Parzellen fand bereits
einen Käufer. Eine Mallmersdorfer Firma wird sich mit einer Kfz-Werkstätte
und Lackiererei ansiedeln. Den Bauantrag der Firma genehmigte der Gemeinderat
bereits.
Erster Bauplatz des zweiten Bauabschnittes verkauft
im Baugebiet "Am Reham"
Dem Verkauf weiterer zweier Bauplätze im nahegelegenen
Baugebiet "Am Reham" stimmten die Räte ebenfalls zu. Zum erstenmal
wird damit auch eine Bauparzelle des zweiten Bauabschnittes verkauft, nachdem
die 23 Plätze des ersten Bauabschnittes nun innerhalb eines Jahres
restlos an den Mann gebracht wurden. Eigentlich rechnete die Gemeinde damit,
daß die Plätze des ersten Bauabschnittes mindestens zwei Jahre
den Bedarf abdecken würden. Dazu kommentierte Bürgermeister Max
Decker: "Warum sollten wir warten, wenn bauwillige Käufer, vor allem
aus der Gemeinde, da sind."
Gehweg nach Mallmersdorf wird gebaut
Auf Beschluß des Gemeinderates wird der Gehweg
von Mallmersdorf nach Train nun gebaut. Die Problematik des Übergangs
über die Autobahnbrücke ist nach Absprache mit der Autobahndirektion
geklärt. Hier zeichnen sich zwei Realisierungsmöglichkeiten ab.
Ein Ortstermin mit Straßenbauamt und Polizei soll in Kürze die
Entscheidung bringen. Entweder werden die Leitplanken auf der Brücke
entfernt und wegen der unmittelbaren Nähe des Ortsteiles Mallmersdorf
eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Kilometer pro Stunde vor der Brücke
errichtet, oder die Leitplanken werden nur versetzt, wodurch der Weg über
die Brücke in der Breite etwas eingeschränkt wäre. Das
Brückengeländer muß nach Absprache mit der Autobahndirektion
um 25 Zentimeter auf 1,20 Meter erhöht werden. Dazu Decker: "Lieber
machen wir das Geländer noch etwas höher, damit wir mehr Sicherheit
auf der Brücke haben." Mit der Errichtung des Gehweges soll gleichzeitig
die gesamte Verbindungsstraße, auch im Innerortsbereich eine neue
Teerdecke erhalten. Auf Nachfrage eines Gemeinderatsmitgliedes betonte
Decker: "Dafür werden die Anlieger nicht zur Kasse gebeten. Eine Straßenausbaubeitragssatzung
besteht in der Gemeinde nicht." Der Gemeinderat genehmigte die Ausschreibung
der Arbeiten.
Bauanträge
Den Dachgeschoßausbau mit Kniestockerhöhung
von Erwin Amann billigte der Gemeinderat ebenso wie den Anbau von Max Pichl.
Auch der Bauantrag von Thomas und Susanne Rimpl für ein Einfamilienhaus
im St. Johanner Neubaugebiet wurde von den Räten abgesegnet.
Trainer Schloßkapelle wird saniert
Die Urkirche von Train, unsere Schloßkapelle, wird
mit einem Kostenaufwand von 400000 Mark saniert. Seit etwa 30 Jahren konnte
die Kapelle nicht mehr genutzt werden. Es ist erfreulich, daß nunmehr
mit dem Schloßeigentümer eine notarielle Vereinbarung getroffen
werden konnte, die es ermöglicht, daß die Kapelle nach ihrer
Renovierung wieder genutzt werden kann. Die aus früheren Zeiten bestehende
Schloßkapellestiftung wurde wieder ins Leben gerufen. An den Renovierungskosten
werden sich die Diözese Regensburg, das bayerische Landesamt für
Denkmalpflege, die Schloßkapellenstiftung, die Gemeinde Train sowie
der Landkreis und der Bezirk beteiligen. Die Schloßkapellenstiftung
ist auf Spenden und Mithilfe der Bürger angewiesen.
Haushalt ausgeglichen
Obwohl die Gemeinde für die Erschließung des
Gewerbegebietes und des Baugebietes "Am Reham" erhebliche Summen im Vermögenshaushalt
aufwenden mußte, konnte der Haushalt 1997 ohne Inanspruchnahme von
Fremdmitteln abgeschlossen werden. Auch für das Jahr 1998 ist keine
Darlehensaufnahme geplant.
Deckblatt zum Flächennutzungsplan in Auftrag
gegeben
Um eine geordnete bauliche Entwicklung im Ort Train durchführen
zu können, hat der Gemeinderat beschlossen, den vorhandenen Flächennutzungsplan
zu ergänzen. Er beauftragte das Ing. Büro Kritschel aus Landshut,
vorab einen städtebaulichen Rahmenplan für den Ort Train zu erstellen.
In diesem Plan werden bauliche Entwicklungen aufgezeigt. Der Gemeinderat
wird nach Vorliegen dieses Rahmenplanes abschließende Entscheidungen
treffen. Da zahlreiche Bauinteressenten vorgemerkt sind sollte die Entscheidung
noch im ersten Halbahr 1998 getroffen werden.
Baugebiet Mallmersdorf
Für den Ortsteil Mallmersdorf wurde ein Bebauungsplan
erstellt, der zwischenzeitlich genehmigt wurde und rechtskräftig ist.
Das Gebiet im Norden des Ortes umfaßt insgesamt vier Bauplätze.
Mit den Erschließungsarbeiten wird im Frühjahr 1998 begonnen.
Wegen der begrenzten Zahl der Bauplätze sollen nur Bürger aus
Mallmersdorf einen Bauplatz erhalten, die noch nicht Eigentümer eines
Wohnhauses sind.
Baumaßnahmen im Baugebiet am Reham abgeschlossen
Erschlossen wurden insgesamt 37 Bauparzellen. der erste
Bauabschnitt umfaßt 23 Parzellen und ist bereits verkauft. 8 Wohnhäuser
sind bereits im Rohbau erstellt. Mit dem Verkauf der 14 Bauplätze
des bereits erschlossenen 2. Bauabschnittes wird in diesem Jahr noch begonnen.
Geh- und Radweg nach Mallmersdorf
Der Gemeinderat hat beschlossen, einen Geh- und Radweg
nach Mallmersdorf zu errichten. Gleichzeitig soll die Verbindungsstraße
nach Mallmersdorf mit einer neuen Asphaltschicht versehen werden. Die Zuschußanträge
sind gestellt. Es wird davon ausgegangen, daß die Baumaßnahme
noch dieses Jahr durchgeführt werden kann.